Erasmus-Aufenthalte von Studierenden aus Deutschland in Zeiten von Corona

Seit Juli 2020 werden in der Erasmus-Statistik auch die Aufenthalte erfasst und differenziert, die aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht regulär, d. h. nicht in der bislang üblichen Präsenzform durchgeführt werden konnten. Es handelt sich dabei zum einen um Aufenthalte, die teilweise oder vollständig digital durchgeführt werden (vom Heimat- oder Gastland aus), zum anderen um Aufenthalte, die abgebrochen bzw. verkürzt werden müssen oder gar nicht stattfinden können bzw. verschoben werden.

Demnach fanden zwischen Juli 2020 und Mai 2021 trotz der Covid-19-Pandemie über 20.000 reguläre Aufenthalte statt. Das sind 55% der Aufenthalte, die in diesem Zeitraum bewilligt worden waren. Knapp 900 Aufenthalte (2,4%) wurden rein virtuell, d. h. ohne physischen Aufenthalt im jeweiligen Gastland durchgeführt, bei gut 500 Fällen (1,5%) handelte es sich um Aufenthalte im Hybrid-Format, d. h., die Erasmus-Phase fand teilweise digital (vom Heimat- oder Gastland aus) und teilweise vor Ort an der Gastinstitution im Ausland statt.

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