Internationales Wissenschaftspersonal an den vier größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen seit 2013
An den vier größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen (AUFE) in Deutschland waren im Jahr 2023 rund 17.500 internationale Wissenschaftler/innen angestellt. Als internationale Wissenschaftler/innen bzw. internationales Wissenschaftspersonal werden alle angestellten Wissenschaftler/innen mit ausländischer Staatsbürgerschaft bezeichnet. Mit Ausnahme eines leichten Rückgangs im Jahr 2014 ist deren Anzahl zwischen 2013 und 2023 kontinuierlich und deutlich gestiegen (+94%). Zwischen 2018 und 2023 belief sich der Zuwachs auf 34% und allein zwischen 2022 und 2023 auf 5%.
Die Zuwachsraten unterscheiden sich je nach AUFE. Zwischen 2018 und 2023 waren sie am höchsten im Falle der Fraunhofer-Gesellschaft (+55%), gefolgt von der Helmholtz-Gemeinschaft und der Leibniz-Gemeinschaft (jeweils +43%) sowie der Max-Planck-Gesellschaft (+17%). Auch im Vergleich der Jahre 2022 und 2023 sticht die Fraunhofer-Gesellschaft durch ein besonders starkes relatives Wachstum (+13%) und die Max-Planck-Gesellschaft durch ein vergleichsweise schwaches relatives Wachstum (+1%) hervor.
Infolge der skizzierten Entwicklungen hat sich auch der Anteil der in¬ternationalen an allen angestellten Wissenschaftler/innen an den AUFE in den vergangenen Jahren stetig erhöht. Im Jahr 2023 lag er bei 31%. Im Falle der Max-Planck-Gesellschaft war der Anteil mit Abstand am höchsten (knapp 54%). An den Instituten der Helmholtz-Gemeinschaft hatten knapp 31% der angestellten Wissenschaftler/innen eine ausländische Staatsbürgerschaft, bei der Leibniz-Gemeinschaft waren es 29% und bei der Fraunhofer-Gesellschaft ledig¬lich 13%.