Wissenschaft weltoffen - Der Blog

Zentrales Ziel des Blogs von Wissenschaft weltoffen ist eine Förderung des Austauschs zwischen Hochschulforschung und Hochschulpraxis im Bereich Internationalisierung und akademische Mobilität. Hierzu führen wir kurze Interviews mit relevanten Forschenden sowie Vertreterinnen und Vertretern aus der Hochschulpraxis und veröffentlichen eigene Beiträge und Gastbeiträge. Bitte beachten Sie, dass die in den Interviews und Gastbeiträgen wiedergegebenen Standpunkte dabei nicht zwangsläufig den Standpunkten des DAAD bzw. des DZHW entsprechen.

„Der persönliche Nutzen hängt deutlich stärker mit der Auslandsstudienabsicht zusammen als der berufliche Nutzen“

Vor einer Woche hat der DAAD eine neue Ausgabe von "DAAD Forschung kompakt" veröffentlicht, die sich mit der Frage befasst, wie sich der wahrgenommene Nutzen von Auslandsstudienphasen in Bezug auf die berufliche und persönliche Entwicklung aus studentischer Sicht seit Mitte der 1980er Jahre entwickelt hat. Im Interview mit uns erläutert Erstautorin Mareike Rußmann vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, wie sie und ihr Ko-Autor Nicolai Netz hierbei methodisch vorgegangen sind, welche zentralen Befunde sich dabei ergeben haben und welche praktischen Schlussfolgerungen sich aus ihrer Sicht hieraus ergeben.

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„Die fortschreitende Internationalisierung des deutschen Wissenschaftssystems scheint den weltweiten Re-Nationalisierungstendenzen zu trotzen“

Heute wurde die 25. Hauptausgabe von Wissenschaft weltoffen veröffentlicht. Seit Ende 2024 wird die vom DAAD und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) gemeinsam herausgegebenen Publikation auf Seiten des DZHW von Dr. Nicolai Netz betreut. Im Interview spricht er über seine wichtigsten Learnings seit dem Einstieg bei Wissenschaft weltoffen, die zentralen Stärken des Projekts aus Sicht seiner Zielgruppen und die wichtigsten Befunde und Neuerungen, die mit der der Veröffentlichung der diesjährigen Hauptausgabe verbunden sind.

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„Fishing for Experience bringt Studierende in interdisziplinären und interkulturellen Teams zusammen“

Das Praxisprogramm „Fishing for Experience“, das im Career Center der Technischen Universität Hamburg (TUHH) angesiedelt ist, bringt Studierende mit attraktiven Unternehmen der Metropolregion Hamburg zusammen. Dazu zählen namhafte Konzerne, mittelständische „Hidden Champions“ und kreative Start-ups. Doch was macht das Praxisprogramm so spannend für beide Seiten und welche Ziele werden dabei verfolgt? In dem Interview berichten die Projektkoordinatorinnen Frauke Kasting und Katrin Fimpel von der TUHH über den Ablauf des Programms und geben Einblicke in laufende Projekte.

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„Die virtuelle Internationalisierung ist heute eine etablierte Realität an deutschen Hochschulen“

Die neue DAAD-Studie „Internationalisation in the Digital Transformation“ vereint die Analysen zweier Forschungsprojekte: das vom Auswärtigen Amt finanzierte Projekt „Internationalisierung in der digitalen Transformation: Strategien der deutschen Hochschulen“ (INDISTRA) und die Daten der sechsten globalen Befragung der International Association of Universities (IAU). Sie untersucht Strategien,…

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“An den Hochschulen in Deutschland gibt es eine ausgeprägte Willkommenskultur”

Im Wintersemester 2023/24 hat der DAAD zum zweiten Mal eine Studierendenbefragung im Rahmen des Projekts "Benchmark internationale Hochschule" (BintHo) durchgeführt, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert wird. Die Befragung fand an 132 Hochschulen in allen 16 Bundesländern statt, insgesamt nahmen rund 116.000 Studierende daran teil, darunter etwa 95.000 inländische und 21.000 internationale Studierende. Die erste BintHo-Befragung hatte im Wintersemester 2020/21 stattgefunden. Im Interview berichtet Projektleiter Dr. Jan Kercher von zentralen Befunden der Befragung.

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„Nord-Süd-Forschungskooperationen tragen zu Ungerechtigkeit im globalen Wissenschaftssystem bei“

Julia Wiethüchter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Münster am Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung. Vor Kurzem hat sie ihre Dissertation zum Thema "Epistemische Ungerechtigkeit in Nord-Süd Forschungskooperationen für nachhaltige Entwicklung" erfolgreich abgeschlossen. Im Interview erläutert sie den Begriff der epistemischen Gerechtigkeit und den Anlass, sich hiermit wissenschaftlich zu beschäftigen, die Forschungsfragen und Methodik ihrer Untersuchung sowie deren Befunde und mögliche Empfehlungen, die sich hieraus ergeben.

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„Internationale Studierende wollen bleiben – und dies stellt eine große Chance für den deutschen Arbeitsmarkt dar“

Internationale Studierende in Deutschland blicken zu großen Teilen optimistisch auf ihre berufliche Zukunft. Der DAAD hat dazu mehr als 20.000 von ihnen an über 130 deutschen Hochschulen befragt. Zwei Drittel planen, nach dem Studium in Deutschland zu bleiben –in den Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen und Informatik…

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“Studienbezogene Auslandsaufenthalte fördern genau jene Kompetenzen, die von Unternehmen verstärkt nachgefragt werden”

Prof. Dr. Axel Plünnecke leitet beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln das Cluster Bildung, Innovation, Migration und befasst sich in seiner Forschung u.a. mit den Themen MINT-Zuwanderung und Zuwanderung über die Hochschulen. Dr. Christina Anger ist im IW als Senior Economist im Themencluster Bildung, Innovation und Migration tätig. Gemeinsam haben sie im Auftrag der Nationalen Erasmus-Agentur im DAAD eine Unternehmensbefragung zur Bedeutung studienbezogener Auslandsaufenthalte im Transformationsprozess der deutschen Wirtschaft durchgeführt, deren Befunde vor Kurzem veröffentlicht wurden. Im Interview erläutern sie, welche Bedeutung studienbezogene Auslandserfahrungen heutzutage bei der Einstellung von neuen Mitarbeitenden und deren Karriereentwicklung haben, was Unternehmen in diesem Zusammenhang von den Hochschulen erwarten und welche praktischen Handlungsempfehlungen sich aus den Befunden ihrer Studie für Hochschulen, Hochschulpolitik und Unternehmen ergeben.

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„Wir betrachten, wie die internationalen Studierenden vor allem nach Abschluss ihres Studiums die Fachkräftebasis im Land stärken“

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Auftrag gegeben wurde, untersucht erstmalig umfassend den wirtschaftlichen Einfluss internationaler Studierender von Studienbeginn bis zur Rente. Es zeigt sich, dass die rund 80.000 internationalen Studierenden, die ihr Studium mit Abschlussabsicht 2022 begonnen haben, im Laufe ihres Lebens knapp 15,5 Milliarden Euro mehr an Steuern und Abgaben zahlen, als sie Leistungen vom deutschen Staat erhalten. Laut der IW-Studie rentieren sich Investitionen in internationale Studierende für Deutschland schon nach wenigen Jahren: Bleiben 40 Prozent eines Jahrgangs nach dem Studium im Land, decken ihre Steuern und Abgaben bereits drei Jahre nach Studienende die hochschulischen Ausbildungskosten. Im Interview erläutert Studienautor Herr Dr. Wido Geis-Thöne wie die Befunde in die bisherige nationale und internationale Forschung zu diesem Thema einzuordnen sind, sowie welchen Beitrag Politik, Hochschulen und Unternehmen leisten können, um internationale Studierende besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren und als Fachkräfte in Deutschland zu halten.

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“Die größte Krise seit der Gründung von Harvard”

Michael Gritzbach ist Masterstudent in Harvard (Studiengang: Master of Public Administration) und dort auch gewähltes Mitglied im Kennedy School Student Government sowie Vorstand der German American Conference, die sich für den transatlantischen Austausch zwischen Deutschland und den USA einsetzt. Im Interview erläutert er, warum das Studierendenparlament in Harvard gerade jetzt so wichtig ist, wie sich die aktuelle Situation der internationalen Studierenden dort darstellt und was aus seiner Sicht vom Vorwurf der aktuellen US-Regierung zu halten ist, die Universitätsleitung von Harvard sei nicht ausreichend gegen antisemitische Proteste auf dem Campus vorgegangen.

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