Gründe für virtuelle studienbezogene Auslandserfahrungen aus Sicht von inländischen Studierenden ohne physische studienbezogene Auslandserfahrung
Neben physischer Auslandsmobilität stehen Studierenden mittlerweile aber auch virtuelle Angebote für studienbezogene Auslandserfahrungen zur Verfügung. Daher stellt sich die Frage, wie Studierende die Attraktivität dieser Angebote bewerten, welche Aspekte aus ihrer Sicht für oder gegen die Nutzung solcher Angebote sprechen und wie viele Studierende sie tatsächlich nutzen. Diesen Fragen wurde im Rahmen der BintHo-Befragung (Benchmark internationale Hochschule) des DAAD im Wintersemester 2023/24 nachgegangen. Inländische Studierende, die zum Zeitpunkt der BintHo-Befragung noch keinen physischen Auslandsaufenthalt absolviert hatten, wurden nach den drei wichtigsten Gründen gefragt, die ihrer Meinung nach für virtuelle Formen von studienbezogenen Auslandserfahrungen sprechen.
Der mit Abstand meistgenannte Grund für die Nutzung virtueller Formen von studienbezogenen Auslandserfahrungen sind die damit verbundene Kostenersparnis (71%), gefolgt von der Vermeidung einer Trennung vom sozialen Umfeld (54%) und dem geringeren Organisationsaufwand (43%). Mit großem Abstand folgen darauf Gründe wie „Geringer Zeitverlust“ (25%), „Klimaschutz/Vermeidung von Flugreisen“ (15%) „Betreuung von Kindern/Angehörigen“ (13%), „Angst vor der Fremde“ (12%) oder „Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse“ (11%).