Relevante Finanzierungsquellen für Internationalisierungsaktivitäten an Hochschulen in Deutschland

Die Digitalisierung verändert die Strukturen und Prozesse im Hochschulwesen. Sie ermöglicht ein Umdenken in Schlüsselbereichen wie Studienorganisation, Lehre und Mobilität der Studierenden – allesamt Faktoren, die die Internationalisierungsbemühungen beeinflussen. Vor der Corona-Pandemie wurde das Potenzial der Digitalisierung zur Unterstützung von Internationalisierungsaktivitäten nicht voll ausgeschöpft. Dies änderte sich während der Pandemie, jedoch sind die langfristigen Auswirkungen der pandemiebedingten Digitalisierung auf die Internationalisierungsstrategien der Hochschulen in Deutschland noch weitgehend unerforscht.
Angesichts der wachsenden Anerkennung der Bedeutung von virtueller Internationalisierung im Hochschulwesen ist es von zentraler Bedeutung, die Restriktionen zu analysieren, denen sich Hochschulen bei der Implementierung gegenübersehen. Der IAU Global Survey identifiziert das allgemeine institutionelle Budget als primäre Finanzierungsquelle für Internationalisierungsaktivitäten deutscher Hochschulen (64% sehr wichtig), gefolgt von staatlichen Zuwendungen (61% sehr wichtig) und internationalen Organisationen wie der Europäischen Union (52% sehr wichtig).