Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat bereits zum dritten Mal seit 2015 eine repräsentative Umfrage unter Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte durchgeführt, um deren Einstellungen zu Religion und Religiosität, zum Leben in Deutschland sowie zu verschiedenen politischen Themen im Zeitverlauf untersuchen zu können. Im zweiten Interview zur aktuellen Befragung von 2024/25 sprechen wir mit Dr. Jochen Roose, Referent für Wahl- und Sozialforschung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, über die von ihm verantwortete Fokusanalyse zu den Vorstellungen zum Zusammenleben von Zugewanderten und Einheimischen, die hierbei betrachteten Befragtengruppen sowie die praktischen Schlussfolgerungen, die sich aus seiner Sicht auf Basis dieser Befunde für Gesellschaft und Politik in Deutschland ergeben.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat bereits zum dritten Mal seit 2015 eine repräsentative Umfrage unter Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte durchgeführt, um deren Einstellungen zu Religion und Religiosität, zum Leben in Deutschland sowie zu verschiedenen politischen Themen im Zeitverlauf untersuchen zu können. Im Interview sprechen wir mit Dr. Sabine Pokorny, Referentin Wahl- und Sozialforschung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, über den Anlass und die Ziele dieser Befragungen und der darauf basierenden Analysen, zentrale Befunde der aktuellen Befragungsrunde sowie die praktischen Schlussfolgerungen, die sich aus ihrer Sicht auf Basis dieser Befunde ergeben.
Wie lassen sich die Trends und Herausforderungen im Zusammenhang mit internationalen Studierenden in wichtigen Aufnahmeländern wie Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden oder dem Vereinigten Königreich vergleichen? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es bei den politischen Maßnahmen zur Förderung der Mobilität internationaler Studierender? Dies sind die Themen einer aktuellen OECD-Publikation, die von Matej Bílik, Politikanalyst im OECD-Team für Hochschulpolitik, verfasst wurde. In unserem Interview mit ihm sprechen wir über allgemeine Merkmale der sechs in der Analyse berücksichtigten Länder, wichtige Trends und Herausforderungen bei der Mobilität internationaler Studierender sowie wesentliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den nationalen politischen Maßnahmen zur Gewinnung internationaler Studierender.
Andreas Genoni ist Soziologe und arbeitet am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Deutschland. Kürzlich hat er gemeinsam mit seinem Kollegen Didier Ruedin eine Analyse mit dem Titel „When expectations backfire: Unmet migration expectations and changes in the destination attachment of recent immigrants to Switzerland“ veröffentlicht. Hierin untersuchen die beiden Autoren den Zusammenhang zwischen den Erwartungen von Zugewanderten an die Schweiz als Einwanderungsland und die emotionale Bindung dieser Personen an die Schweiz im Zeitverlauf. Im Interview mit uns erläutert Andreas Genoni, was es mit dem hierbei wichtigen „Integrationsparadox“ auf sich hat, was aus seiner Sicht die zentralen Befunde der Analyse sind und welche Schlussfolgerungen man hieraus für die politische Praxis ziehen kann.
Dr. Isabelle Schiffer-Fiedler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und dort Teil des Teams der National Academics Panel Study (Nacaps). Gemeinsam mit ihrer DZHW-Kollegin Marie Lena Muschik hat sie einen Schlaglicht-Beitrag zur diesjährigen Hauptausgabe von "Wissenschaft weltoffen" verfasst, in dem die Mobilitäts- und Karrierepläne von internationalen Promovierenden in Deutschland analysiert werden. Im Interview erläutert sie, wie sie dabei genau vorgegangen sind, welches aus ihrer Sicht die wichtigsten und überraschendsten Befunde der Analyse waren und welche praktischen Schlussfolgerungen sich hieraus für die Hochschulen und die Hochschulpolitik in Deutschland ableiten lassen.
Im Wintersemester 2023/24 hat der DAAD zum zweiten Mal eine Studierendenbefragung im Rahmen des Projekts "Benchmark internationale Hochschule" (BintHo) durchgeführt, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert wird. Die Befragung fand an 132 Hochschulen in allen 16 Bundesländern statt, insgesamt nahmen rund 116.000 Studierende daran teil, darunter etwa 95.000 inländische und 21.000 internationale Studierende. Die erste BintHo-Befragung hatte im Wintersemester 2020/21 stattgefunden. Im Interview berichtet Projektleiter Dr. Jan Kercher von zentralen Befunden der Befragung.
Internationale Studierende in Deutschland blicken zu großen Teilen optimistisch auf ihre berufliche Zukunft. Der DAAD hat dazu mehr als 20.000 von ihnen an über 130 deutschen Hochschulen befragt. Zwei Drittel planen, nach dem Studium in Deutschland zu bleiben –in den Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen und Informatik…
Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Auftrag gegeben wurde, untersucht erstmalig umfassend den wirtschaftlichen Einfluss internationaler Studierender von Studienbeginn bis zur Rente. Es zeigt sich, dass die rund 80.000 internationalen Studierenden, die ihr Studium mit Abschlussabsicht 2022 begonnen haben, im Laufe ihres Lebens knapp 15,5 Milliarden Euro mehr an Steuern und Abgaben zahlen, als sie Leistungen vom deutschen Staat erhalten. Laut der IW-Studie rentieren sich Investitionen in internationale Studierende für Deutschland schon nach wenigen Jahren: Bleiben 40 Prozent eines Jahrgangs nach dem Studium im Land, decken ihre Steuern und Abgaben bereits drei Jahre nach Studienende die hochschulischen Ausbildungskosten. Im Interview erläutert Studienautor Herr Dr. Wido Geis-Thöne wie die Befunde in die bisherige nationale und internationale Forschung zu diesem Thema einzuordnen sind, sowie welchen Beitrag Politik, Hochschulen und Unternehmen leisten können, um internationale Studierende besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren und als Fachkräfte in Deutschland zu halten.
Anuja Desai ist Senior Soft Power Analyst beim British Council. Sie leitet die vom British Council in Auftrag gegebene Forschung im Bereich Soft Power in Bezug auf Entwicklung, Frieden und Sicherheit. Im Interview sprechen wir mit ihr über die Sorgen, Bedürfnisse und Hoffnungen junger Menschen in der Ukraine, die der British Council kürzlich im Rahmen einer Studie untersucht hat. Dabei klären wir, was der Anlass für die Studie war, was die wichtigsten Ergebnisse waren und welche praktischen Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können.
Dr. Sascha Krannich war kürzlich in der DAAD-Wissenschaftswerkstatt zu Gast und präsentierte Forschungsergebnisse aus seiner Studie „Should they stay or should they go? A case study on international students in Germany“. In diesem Interview erläutert Dr. Krannich die wesentlichen Erkenntnisse der Studie, in der festgestellt wurde, dass internationale Studierende aus dem Globalen Süden durch ihr Studium in Deutschland signifikante Entwicklungsbeiträge für ihre Herkunftsländer leisten können.