Vor genau einem Jahr wurde Donald Trump zum zweiten Mal als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ins Amt eingeschworen. Welche Auswirkungen hat die Politik seiner Regierung seitdem auf die Hochschul- und Wissenschaftssystem der USA gehabt? Sind die Vorwürfe, Hochschule wie die Harvard University gingen nicht ausreichend gegen antisemitische Aktivitäten auf ihrem Campus vor, gerechtfertigt? Und wie wirkt sich die zweite Amtszeit Donald Trumps ganz konkret auf die Arbeit von internationalen Forschenden an Hochschulen in den USA aus? Diese Fragen haben wir mit dem deutschen Harvard-Forscher Mathias Risse besprochen, Professor für Menschenrechte und Philosophie sowie Direktor des Carr-Ryan-Zentrums für Menschenrechte an der Harvard University.
Das Praxisprogramm „Fishing for Experience“, das im Career Center der Technischen Universität Hamburg (TUHH) angesiedelt ist, bringt Studierende mit attraktiven Unternehmen der Metropolregion Hamburg zusammen. Dazu zählen namhafte Konzerne, mittelständische „Hidden Champions“ und kreative Start-ups. Doch was macht das Praxisprogramm so spannend für beide Seiten und welche Ziele werden dabei verfolgt? In dem Interview berichten die Projektkoordinatorinnen Frauke Kasting und Katrin Fimpel von der TUHH über den Ablauf des Programms und geben Einblicke in laufende Projekte.
Michael Gritzbach ist Masterstudent in Harvard (Studiengang: Master of Public Administration) und dort auch gewähltes Mitglied im Kennedy School Student Government sowie Vorstand der German American Conference, die sich für den transatlantischen Austausch zwischen Deutschland und den USA einsetzt. Im Interview erläutert er, warum das Studierendenparlament in Harvard gerade jetzt so wichtig ist, wie sich die aktuelle Situation der internationalen Studierenden dort darstellt und was aus seiner Sicht vom Vorwurf der aktuellen US-Regierung zu halten ist, die Universitätsleitung von Harvard sei nicht ausreichend gegen antisemitische Proteste auf dem Campus vorgegangen.
Dr. Tim Rottleb und Dr. Marc Schulze waren kürzlich in der DAAD-Wissenschaftswerkstatt zu Gast und präsentierten Forschungsergebnisse aus ihrer Studie „Germany’s international branch campuses: neoliberalising the Humboldtian university through the backdoor?“, die sie gemeinsam mit Prof. Dr. Jana M. Kleibert durchgeführt haben. In diesem Interview…
Dr. Sascha Krannich war kürzlich in der DAAD-Wissenschaftswerkstatt zu Gast und präsentierte Forschungsergebnisse aus seiner Studie „Should they stay or should they go? A case study on international students in Germany“. In diesem Interview erläutert Dr. Krannich die wesentlichen Erkenntnisse der Studie, in der festgestellt wurde, dass internationale Studierende aus dem Globalen Süden durch ihr Studium in Deutschland signifikante Entwicklungsbeiträge für ihre Herkunftsländer leisten können.
Gemeinsam mit vier europäischen Partnern setzt die FH Münster bis Ende Februar 2025 das Erasmus+- Kooperationsprojekt "INTERLOCALITY“ um. Basierend auf einer Bedarfsanalyse, die auf zahlreichen Interviews mit Studierenden, Arbeitgebern und Hochschulangehörigen beruht, wurden neue Konzepte und Formate zur Unterstützung internationaler Studierender für eine Arbeitsaufnahme in…
Das ESF-Projekt „Weltoffene Region Thüringens“ (WORT) zielt darauf ab, eine interkulturell offene Modellregion in Schmalkalden und Umgebung zu etablieren. Die Hochschule Schmalkalden fungiert als Ankerinstitution und größter Zuwanderungsmagnet der Region. Ein Kernbestandteil des Projekts ist der International Career Service (ICS), geleitet von Christian Simoneit. Der…
Fünf Rhein-Main-Hochschulen – die Frankfurt University of Applied Sciences, die Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Hochschule Darmstadt, die Hochschule RheinMain und die Technische Universität Darmstadt – haben sich zusammengeschlossen, um den International Career Service Rhein-Main (ICS RM) zu gründen. Mithilfe von Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds…
Dr. Merlinda Dalipi ist im Welcome Centre der Humboldt-Universität zu Berlin für die Betreuung und Beratung von internationalen Studierenden und Promovierenden zuständig. Aktuell leitet sie in diesem Rahmen auch das vom DAAD geförderte Betreuungsprogramm HU GO STUDY, kurz HUGS. Im Interview erläutert sie den Anlass und die Ziele von HUGS, den Einfluss des vom DAAD koordinierten SeSaBa-Forschungsprojekts hierbei und die Wirkungsmessung im Rahmen des Programms.
Die neue Ausgabe von „DAAD Forschung kompakt“ gibt einen Überblick über die aktuellen Strukturen und strategischen Handlungsperspektiven der International Career Services an deutschen Hochschulen. Im Interview erläutert Verfasserin Jessica Schueller von der US-amerikanischen Miami University in Ohio, welche spezifischen Anforderungen International Career Services erfüllen müssen, welche Konzepte sich hier unterscheiden lassen und was die zentralen Herausforderungen bei der Einrichtung solcher Services für internationale Studierende sind.