Maia Chankseliani ist Professorin für Vergleichende und Internationale Bildungswissenschaft an der Universität Oxford und hat sich auf die Rolle der Hochschulbildung in der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung spezialisiert. Im vergangenen Jahr schloss sie ein dreijähriges Forschungsprojekt mit dem Titel ‘International mobility and world development’ ab, für das sie und ihre Kollegen über 700 Interviews in 70 Ländern führten und verschiedene systemische Auswirkungen der internationalen akademischen Mobilität untersuchten. Im Interview erklärt sie, welche Mechanismen dafür verantwortlich sind, dass internationale akademische Mobilität Armut reduzieren und Demokratie fördern kann, und welche praktischen Schlussfolgerungen für Politik und Wissenschaft daraus gezogen werden können, insbesondere in Zeiten zunehmender globaler Abschottung gegen Zuwanderung.
Dr. Isabelle Schiffer-Fiedler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und dort Teil des Teams der National Academics Panel Study (Nacaps). Gemeinsam mit ihrer DZHW-Kollegin Marie Lena Muschik hat sie einen Schlaglicht-Beitrag zur diesjährigen Hauptausgabe von "Wissenschaft weltoffen" verfasst, in dem die Mobilitäts- und Karrierepläne von internationalen Promovierenden in Deutschland analysiert werden. Im Interview erläutert sie, wie sie dabei genau vorgegangen sind, welches aus ihrer Sicht die wichtigsten und überraschendsten Befunde der Analyse waren und welche praktischen Schlussfolgerungen sich hieraus für die Hochschulen und die Hochschulpolitik in Deutschland ableiten lassen.
Einer der Schlaglicht-Beiträge der diesjährigen Hauptausgabe von „Wissenschaft weltoffen“ befasst sich mit den Auswirkungen exogener Schocks auf die internationale Wissenschaftlermobilität. Im Interview mit uns erklärt Autor Dr. Andrey Lovakov, Postdoktorand am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), welche Daten er für diese Analyse ausgewertet hat, was aus seiner Sicht die wichtigsten und überraschendsten Befunde sind und welche praktischen Schlussfolgerungen sich daraus für die Zukunft ziehen lassen.
Heute wurde die 25. Hauptausgabe von Wissenschaft weltoffen veröffentlicht. Seit Ende 2024 wird die vom DAAD und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) gemeinsam herausgegebenen Publikation auf Seiten des DZHW von Dr. Nicolai Netz betreut. Im Interview spricht er über seine wichtigsten Learnings seit dem Einstieg bei Wissenschaft weltoffen, die zentralen Stärken des Projekts aus Sicht seiner Zielgruppen und die wichtigsten Befunde und Neuerungen, die mit der der Veröffentlichung der diesjährigen Hauptausgabe verbunden sind.
Julia Wiethüchter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Münster am Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung. Vor Kurzem hat sie ihre Dissertation zum Thema "Epistemische Ungerechtigkeit in Nord-Süd Forschungskooperationen für nachhaltige Entwicklung" erfolgreich abgeschlossen. Im Interview erläutert sie den Begriff der epistemischen Gerechtigkeit und den Anlass, sich hiermit wissenschaftlich zu beschäftigen, die Forschungsfragen und Methodik ihrer Untersuchung sowie deren Befunde und mögliche Empfehlungen, die sich hieraus ergeben.
Dr. Torger Möller und Philippe Dittmann sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Gemeinsam haben sie eine Studie durchgeführt, die die Wirkung der DAAD-Graduiertenförderung anhand des Publikationen der (ehemaligen) DAAD-Geförderten untersucht. Im Interview erläutern sie, wie sie dabei methodisch vorgegangen sind, was aus ihrer Sicht die zentralen Befunde der Studie sind und welche praxisrelevanten Empfehlungen sich hieraus für den DAAD und andere Förderorganisationen ableiten lassen.
Letzte Woche wurde die neue Ausgabe von Wissenschaft weltoffen veröffentlicht. Dr. Ulrich Heublein vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat zwei Jahrzehnte lang die von DAAD und DZHW gemeinsam herausgegebene Publikation leitend betreut und maßgeblich weiterentwickelt. Im Interview spricht er über deren zentrale Befunde und erläutert die Inhalte und die Funktion des neuen Kapitels zu strukturellen Aspekten der Internationalisierung. Zudem wirft er einen Blick zurück auf die letzten 20 Jahre der Hochschulinternationalisierung und wagt einen Blick voraus, auf die nächsten 20 Jahre.
Ende Februar wurde das jährliche “Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands” der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) – kurz: EFI-Gutachten – veröffentlicht. Unter den vier darin behandelten “Kernthemen” findet sich auch das Kapitel “Internationale Mobilität im Wissenschafts- und Innovationssystem”, das von den Kommissionsmitgliedern Prof. Dr. Guido Bünstorf (Universität Kassel) und Prof. Dr. Carolin Häussler (Universität Passau) betreut wurde. Im Interview erläutern sie ihre methodische Vorgehensweise, zentrale Befunde der Analyse sowie die praktischen Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen, die sich aus ihrer Sicht hieraus ergeben.
Wie können internationale Nachwuchsforschende in Deutschland bei Ihrem Weg zur Professur in Zukunft besser unterstützt werden? Dieser Frage ist das vom DAAD mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung und Bildung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt „Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen: Von der Postdoc-Phase zur Professur" (InWiDeHo) nachgegangen. Dr. Susanne Jaudzims und Dr. Axel Oberschelp vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) haben das Projekt gemeinsam durchgeführt. Im Interview berichten Sie, was der Anlass für die Untersuchung war, was aus ihrer Sicht die zentralen Befunde hierbei waren und welche Schlussfolgerungen sich hieraus für die Hochschulpraxis ergeben.
Welchen Stand hat die Auslandsmobilität von Studierenden und Forschenden weltweit erreicht? Wie hat sich die Zahl der internationalen Studierenden an deutschen Hochschulen in den letzten Jahren entwickelt? Wie attraktiv ist Deutschland für ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Diesen Fragen geht der DAAD in seiner jährlichen Publikation Wissenschaft weltoffen gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung nach. Anlässlich der Veröffentlichung der diesjährigen Hauptausgabe haben wir mit DAAD-Generalsekretär Dr. Kai Sicks über einige der wichtigsten Befunde der neuen Ausgabe gesprochen.