Blogbeitäge zur Rubrik Neues aus der Forschung

“Unsere Befunde deuten weniger auf ein Rekrutierungsproblem als auf eine Bindungsaufgabe hin”

Dr. Isabelle Schiffer-Fiedler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und dort Teil des Teams der National Academics Panel Study (Nacaps). Gemeinsam mit ihrer DZHW-Kollegin Marie Lena Muschik hat sie einen Schlaglicht-Beitrag zur diesjährigen Hauptausgabe von "Wissenschaft weltoffen" verfasst, in dem die Mobilitäts- und Karrierepläne von internationalen Promovierenden in Deutschland analysiert werden. Im Interview erläutert sie, wie sie dabei genau vorgegangen sind, welches aus ihrer Sicht die wichtigsten und überraschendsten Befunde der Analyse waren und welche praktischen Schlussfolgerungen sich hieraus für die Hochschulen und die Hochschulpolitik in Deutschland ableiten lassen.

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“Länder und Hochschulen mit einem breiteren internationalen Netzwerk scheinen widerstandsfähiger zu sein”

Einer der Schlaglicht-Beiträge der diesjährigen Hauptausgabe von „Wissenschaft weltoffen“ befasst sich mit den Auswirkungen exogener Schocks auf die internationale Wissenschaftlermobilität. Im Interview mit uns erklärt Autor Dr. Andrey Lovakov, Postdoktorand am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), welche Daten er für diese Analyse ausgewertet hat, was aus seiner Sicht die wichtigsten und überraschendsten Befunde sind und welche praktischen Schlussfolgerungen sich daraus für die Zukunft ziehen lassen.

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„Der persönliche Nutzen hängt deutlich stärker mit der Auslandsstudienabsicht zusammen als der berufliche Nutzen“

Vor einer Woche hat der DAAD eine neue Ausgabe von "DAAD Forschung kompakt" veröffentlicht, die sich mit der Frage befasst, wie sich der wahrgenommene Nutzen von Auslandsstudienphasen in Bezug auf die berufliche und persönliche Entwicklung aus studentischer Sicht seit Mitte der 1980er Jahre entwickelt hat. Im Interview mit uns erläutert Erstautorin Mareike Rußmann vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, wie sie und ihr Ko-Autor Nicolai Netz hierbei methodisch vorgegangen sind, welche zentralen Befunde sich dabei ergeben haben und welche praktischen Schlussfolgerungen sich aus ihrer Sicht hieraus ergeben.

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„Die fortschreitende Internationalisierung des deutschen Wissenschaftssystems scheint den weltweiten Re-Nationalisierungstendenzen zu trotzen“

Heute wurde die 25. Hauptausgabe von Wissenschaft weltoffen veröffentlicht. Seit Ende 2024 wird die vom DAAD und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) gemeinsam herausgegebenen Publikation auf Seiten des DZHW von Dr. Nicolai Netz betreut. Im Interview spricht er über seine wichtigsten Learnings seit dem Einstieg bei Wissenschaft weltoffen, die zentralen Stärken des Projekts aus Sicht seiner Zielgruppen und die wichtigsten Befunde und Neuerungen, die mit der der Veröffentlichung der diesjährigen Hauptausgabe verbunden sind.

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„Die virtuelle Internationalisierung ist heute eine etablierte Realität an deutschen Hochschulen“

Die neue DAAD-Studie „Internationalisation in the Digital Transformation“ vereint die Analysen zweier Forschungsprojekte: das vom Auswärtigen Amt finanzierte Projekt „Internationalisierung in der digitalen Transformation: Strategien der deutschen Hochschulen“ (INDISTRA) und die Daten der sechsten globalen Befragung der International Association of Universities (IAU). Sie untersucht Strategien,…

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„Nord-Süd-Forschungskooperationen tragen zu Ungerechtigkeit im globalen Wissenschaftssystem bei“

Julia Wiethüchter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Münster am Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung. Vor Kurzem hat sie ihre Dissertation zum Thema "Epistemische Ungerechtigkeit in Nord-Süd Forschungskooperationen für nachhaltige Entwicklung" erfolgreich abgeschlossen. Im Interview erläutert sie den Begriff der epistemischen Gerechtigkeit und den Anlass, sich hiermit wissenschaftlich zu beschäftigen, die Forschungsfragen und Methodik ihrer Untersuchung sowie deren Befunde und mögliche Empfehlungen, die sich hieraus ergeben.

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“Studienbezogene Auslandsaufenthalte fördern genau jene Kompetenzen, die von Unternehmen verstärkt nachgefragt werden”

Prof. Dr. Axel Plünnecke leitet beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln das Cluster Bildung, Innovation, Migration und befasst sich in seiner Forschung u.a. mit den Themen MINT-Zuwanderung und Zuwanderung über die Hochschulen. Dr. Christina Anger ist im IW als Senior Economist im Themencluster Bildung, Innovation und Migration tätig. Gemeinsam haben sie im Auftrag der Nationalen Erasmus-Agentur im DAAD eine Unternehmensbefragung zur Bedeutung studienbezogener Auslandsaufenthalte im Transformationsprozess der deutschen Wirtschaft durchgeführt, deren Befunde vor Kurzem veröffentlicht wurden. Im Interview erläutern sie, welche Bedeutung studienbezogene Auslandserfahrungen heutzutage bei der Einstellung von neuen Mitarbeitenden und deren Karriereentwicklung haben, was Unternehmen in diesem Zusammenhang von den Hochschulen erwarten und welche praktischen Handlungsempfehlungen sich aus den Befunden ihrer Studie für Hochschulen, Hochschulpolitik und Unternehmen ergeben.

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„Wir betrachten, wie die internationalen Studierenden vor allem nach Abschluss ihres Studiums die Fachkräftebasis im Land stärken“

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Auftrag gegeben wurde, untersucht erstmalig umfassend den wirtschaftlichen Einfluss internationaler Studierender von Studienbeginn bis zur Rente. Es zeigt sich, dass die rund 80.000 internationalen Studierenden, die ihr Studium mit Abschlussabsicht 2022 begonnen haben, im Laufe ihres Lebens knapp 15,5 Milliarden Euro mehr an Steuern und Abgaben zahlen, als sie Leistungen vom deutschen Staat erhalten. Laut der IW-Studie rentieren sich Investitionen in internationale Studierende für Deutschland schon nach wenigen Jahren: Bleiben 40 Prozent eines Jahrgangs nach dem Studium im Land, decken ihre Steuern und Abgaben bereits drei Jahre nach Studienende die hochschulischen Ausbildungskosten. Im Interview erläutert Studienautor Herr Dr. Wido Geis-Thöne wie die Befunde in die bisherige nationale und internationale Forschung zu diesem Thema einzuordnen sind, sowie welchen Beitrag Politik, Hochschulen und Unternehmen leisten können, um internationale Studierende besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren und als Fachkräfte in Deutschland zu halten.

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“Die gebührenfreie Studienvorbereitung an staatlichen Studienkollegs ist im internationalen Vergleich ziemlich einzigartig”

Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt „Studienkollegs für internationale Studieninteressierte – Studienvorbereitung im Wandel“ (Stukol) wurde im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen, nun wurde die Abschlusspublikation veröffentlicht. Im Interview erläutern die beiden Auto-rinnen Rocio Ramirez und Olivia Laska vom Institut für Hochschulforschung an der Martin- Luther-Universität Halle Wittenberg, warum die Studienvorbereitung von internationalen Studierenden in Deutschland wichtig ist, welche Angebote den Studierenden neben den staatlichen Studienkollegs zur Verfügung stehen und wie sich das deutsche System der Studienvorbereitung von anderen Ländern unterscheidet.

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„Auslandszweigstellen helfen Hochschulen, die internationale Vernetzung auszubauen“

Dr. Tim Rottleb und Dr. Marc Schulze waren kürzlich in der DAAD-Wissenschaftswerkstatt zu Gast und präsentierten Forschungsergebnisse aus ihrer Studie „Germany’s international branch campuses: neoliberalising the Humboldtian university through the backdoor?“, die sie gemeinsam mit Prof. Dr. Jana M. Kleibert durchgeführt haben. In diesem Interview…

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