Blogbeitäge zum Thema Studierendenmobilität

“Unser Ziel ist es, faire Teilhabechancen im akademischen Austausch zu schaffen”

Dr. Jenny Nenoff ist Referentin im Referat „Nachhaltigkeit und Diversität“ (S13) des DAAD und dort u.a. für die fachliche und organisatorische Begleitung der DAAD-Diversitätsagenda zuständig. In diesem Rahmen verantwortete sie auch die Erstellung eines Sonderberichts zur zweiten BintHo-Studierendenbefragung des DAAD im Wintersemester 2023/24, Titel: „Studierendenmobilität gestalten: Wie Diversitätsdimensionen und das Mobilitätsverhalten von Studierenden zusammenhängen“, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde. Im Interview mit uns erläutert sie den konkreten Anlass für die Sonderauswertung, deren wichtigste und überraschendste Befunde sowie die praktischen Schlussfolgerungen für Hochschulen, Hochschulpolitik und Förderorganisationen, die sich hieraus ableiten lassen.

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„Hochschuleigene Zugangsverfahren können vor allem zusätzliche, dezentrale Wege ins Studium eröffnen“

In den letzten 15 Jahren haben sich die Zugangswege internationaler Studieninteressierter ohne direkte Hochschulzugangsberechtigung zum grundständigen Studium in Deutschland deutlich ausdifferenziert. In mehreren Bundesländern besteht inzwischen die Möglichkeit, eigene Zugangsverfahren umzusetzen. Ein vom DAAD mit Mitteln des BMFTR finanziertes Forschungsprojekt Forschungsprojekt des Instituts für Hochschulforschung (HoF) an der Universität Halle-Wittenberg nimmt diese wachsende Vielfalt nun in den Blick. Im Interview mit uns erläutert Projektleiterin Rocio Ramirez, wie sie und ihre Kollegin Christiane Arndt dabei methodisch vorgehen, wie hochschuleigene Zugangsverfahren für internationale Studierende in Deutschland und anderen wichtigen Gastländern geregelt sind und welche Chancen und Herausforderungen sich aus diesen Verfahren für deutsche Hochschulen ergeben.

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„Die Corona-Pandemie hat der internationalen Studierendenmobilität kaum geschadet“

Die neue Kompaktausgabe von Wissenschaft weltoffen wurde in diesem Jahr etwas später als gewohnt veröffentlicht, da Aufbau und Inhalt der Publikation von den verantwortlichen Projektpartnern, DAAD und DZHW, grundlegend überarbeitet wurden. Im Interview erläutert Naomi Knüttgen, eine der beiden Projektleitenden beim DAAD, welche Änderungen der Relaunch konkret umfasst, wie sich Haupt- und Kompaktausgabe von Wissenschaft weltoffen zueinander verhalten und welche Daten der neuen Kompaktausgabe aus ihrer Sicht besonders bemerkenswert sind.

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“Die Student Journey beginnt bereits vor der Einschreibung an einer deutschen Hochschule”

Wie können Tools und Angebote zur digitalen Studienvorbereitung die Internationalisierung der Hochschulen unterstützen? Und welche Herausforderungen ergeben sich hierbei aus Sicht der Hochschulen? Mit diesen Fragen befasste sich eine Onlinebefragung des DAAD unter Hochschulmitarbeitenden, deren Befunde nun in der Publikationsreihe "DAAD Forschung kompakt" veröffentlicht wurden. Verfasst wurde die Publikation von Dr. Melanie Brück, Referentin und Teamleiterin im Digitalisierungsreferat des DAAD, die die Befragung auch betreut und ausgewertet hat. Im Interview mit uns erläutert sie den Anlass und die Methodik der Befragung, deren wichtigste Befunde sowie die Handlungsempfehlungen, die sich hieraus für Hochschulen ableiten lassen.

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„Je ärmer das Land, desto länger die Wartezeiten auf ein Visum“

Wie lange muss man bei einer deutschen Auslandsvertretung auf einen Termin für die Beantragung eines Visums warten? Wie groß fallen dabei die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern aus, in denen das Visum beantragt werden soll? Und wie lassen sich diese Unterschiede erklären? Mit diesen Fragen befasst sich die aktuelle Analyse einer Forschungsgruppe um Emanuel Deutschmann, Juniorprofessor für soziologische Theorie an der Europa-Universität Flensburg und Associate am Migration Policy Centre des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz. Im Interview erläutert er, was der Anlass für die Fragestellung der Untersuchung war, wie das Forschungsteam dabei methodisch vorgegangen ist, welches aus seiner Sicht die wichtigsten Befunde der Analyse sind und ob sich diese Befunde auch auf andere Länder übertragen lassen.

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„Internationale Erfahrungen schärfen oft das Bewusstsein für Ungerechtigkeit und Verantwortung“

Maia Chankseliani ist Professorin für Vergleichende und Internationale Bildungswissenschaft an der Universität Oxford und hat sich auf die Rolle der Hochschulbildung in der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung spezialisiert. Im vergangenen Jahr schloss sie ein dreijähriges Forschungsprojekt mit dem Titel ‘International mobility and world development’ ab, für das sie und ihre Kollegen über 700 Interviews in 70 Ländern führten und verschiedene systemische Auswirkungen der internationalen akademischen Mobilität untersuchten. Im Interview erklärt sie, welche Mechanismen dafür verantwortlich sind, dass internationale akademische Mobilität Armut reduzieren und Demokratie fördern kann, und welche praktischen Schlussfolgerungen für Politik und Wissenschaft daraus gezogen werden können, insbesondere in Zeiten zunehmender globaler Abschottung gegen Zuwanderung.

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„Der persönliche Nutzen hängt deutlich stärker mit der Auslandsstudienabsicht zusammen als der berufliche Nutzen“

Vor einer Woche hat der DAAD eine neue Ausgabe von "DAAD Forschung kompakt" veröffentlicht, die sich mit der Frage befasst, wie sich der wahrgenommene Nutzen von Auslandsstudienphasen in Bezug auf die berufliche und persönliche Entwicklung aus studentischer Sicht seit Mitte der 1980er Jahre entwickelt hat. Im Interview mit uns erläutert Erstautorin Mareike Rußmann vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, wie sie und ihr Ko-Autor Nicolai Netz hierbei methodisch vorgegangen sind, welche zentralen Befunde sich dabei ergeben haben und welche praktischen Schlussfolgerungen sich aus ihrer Sicht hieraus ergeben.

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„Die fortschreitende Internationalisierung des deutschen Wissenschaftssystems scheint den weltweiten Re-Nationalisierungstendenzen zu trotzen“

Heute wurde die 25. Hauptausgabe von Wissenschaft weltoffen veröffentlicht. Seit Ende 2024 wird die vom DAAD und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) gemeinsam herausgegebenen Publikation auf Seiten des DZHW von Dr. Nicolai Netz betreut. Im Interview spricht er über seine wichtigsten Learnings seit dem Einstieg bei Wissenschaft weltoffen, die zentralen Stärken des Projekts aus Sicht seiner Zielgruppen und die wichtigsten Befunde und Neuerungen, die mit der der Veröffentlichung der diesjährigen Hauptausgabe verbunden sind.

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“An den Hochschulen in Deutschland gibt es eine ausgeprägte Willkommenskultur”

Im Wintersemester 2023/24 hat der DAAD zum zweiten Mal eine Studierendenbefragung im Rahmen des Projekts "Benchmark internationale Hochschule" (BintHo) durchgeführt, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert wird. Die Befragung fand an 132 Hochschulen in allen 16 Bundesländern statt, insgesamt nahmen rund 116.000 Studierende daran teil, darunter etwa 95.000 inländische und 21.000 internationale Studierende. Die erste BintHo-Befragung hatte im Wintersemester 2020/21 stattgefunden. Im Interview berichtet Projektleiter Dr. Jan Kercher von zentralen Befunden der Befragung.

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„Internationale Studierende wollen bleiben – und dies stellt eine große Chance für den deutschen Arbeitsmarkt dar“

Internationale Studierende in Deutschland blicken zu großen Teilen optimistisch auf ihre berufliche Zukunft. Der DAAD hat dazu mehr als 20.000 von ihnen an über 130 deutschen Hochschulen befragt. Zwei Drittel planen, nach dem Studium in Deutschland zu bleiben –in den Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen und Informatik…

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