Blogbeitäge zum Schlagwort Einreisemobilität

“Unsere Befunde deuten weniger auf ein Rekrutierungsproblem als auf eine Bindungsaufgabe hin”

Dr. Isabelle Schiffer-Fiedler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und dort Teil des Teams der National Academics Panel Study (Nacaps). Gemeinsam mit ihrer DZHW-Kollegin Marie Lena Muschik hat sie einen Schlaglicht-Beitrag zur diesjährigen Hauptausgabe von "Wissenschaft weltoffen" verfasst, in dem die Mobilitäts- und Karrierepläne von internationalen Promovierenden in Deutschland analysiert werden. Im Interview erläutert sie, wie sie dabei genau vorgegangen sind, welches aus ihrer Sicht die wichtigsten und überraschendsten Befunde der Analyse waren und welche praktischen Schlussfolgerungen sich hieraus für die Hochschulen und die Hochschulpolitik in Deutschland ableiten lassen.

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„Die fortschreitende Internationalisierung des deutschen Wissenschaftssystems scheint den weltweiten Re-Nationalisierungstendenzen zu trotzen“

Heute wurde die 25. Hauptausgabe von Wissenschaft weltoffen veröffentlicht. Seit Ende 2024 wird die vom DAAD und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) gemeinsam herausgegebenen Publikation auf Seiten des DZHW von Dr. Nicolai Netz betreut. Im Interview spricht er über seine wichtigsten Learnings seit dem Einstieg bei Wissenschaft weltoffen, die zentralen Stärken des Projekts aus Sicht seiner Zielgruppen und die wichtigsten Befunde und Neuerungen, die mit der der Veröffentlichung der diesjährigen Hauptausgabe verbunden sind.

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“An den Hochschulen in Deutschland gibt es eine ausgeprägte Willkommenskultur”

Im Wintersemester 2023/24 hat der DAAD zum zweiten Mal eine Studierendenbefragung im Rahmen des Projekts "Benchmark internationale Hochschule" (BintHo) durchgeführt, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert wird. Die Befragung fand an 132 Hochschulen in allen 16 Bundesländern statt, insgesamt nahmen rund 116.000 Studierende daran teil, darunter etwa 95.000 inländische und 21.000 internationale Studierende. Die erste BintHo-Befragung hatte im Wintersemester 2020/21 stattgefunden. Im Interview berichtet Projektleiter Dr. Jan Kercher von zentralen Befunden der Befragung.

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„Internationale Studierende wollen bleiben – und dies stellt eine große Chance für den deutschen Arbeitsmarkt dar“

Internationale Studierende in Deutschland blicken zu großen Teilen optimistisch auf ihre berufliche Zukunft. Der DAAD hat dazu mehr als 20.000 von ihnen an über 130 deutschen Hochschulen befragt. Zwei Drittel planen, nach dem Studium in Deutschland zu bleiben –in den Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen und Informatik…

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„Wir betrachten, wie die internationalen Studierenden vor allem nach Abschluss ihres Studiums die Fachkräftebasis im Land stärken“

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Auftrag gegeben wurde, untersucht erstmalig umfassend den wirtschaftlichen Einfluss internationaler Studierender von Studienbeginn bis zur Rente. Es zeigt sich, dass die rund 80.000 internationalen Studierenden, die ihr Studium mit Abschlussabsicht 2022 begonnen haben, im Laufe ihres Lebens knapp 15,5 Milliarden Euro mehr an Steuern und Abgaben zahlen, als sie Leistungen vom deutschen Staat erhalten. Laut der IW-Studie rentieren sich Investitionen in internationale Studierende für Deutschland schon nach wenigen Jahren: Bleiben 40 Prozent eines Jahrgangs nach dem Studium im Land, decken ihre Steuern und Abgaben bereits drei Jahre nach Studienende die hochschulischen Ausbildungskosten. Im Interview erläutert Studienautor Herr Dr. Wido Geis-Thöne wie die Befunde in die bisherige nationale und internationale Forschung zu diesem Thema einzuordnen sind, sowie welchen Beitrag Politik, Hochschulen und Unternehmen leisten können, um internationale Studierende besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren und als Fachkräfte in Deutschland zu halten.

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“Die gebührenfreie Studienvorbereitung an staatlichen Studienkollegs ist im internationalen Vergleich ziemlich einzigartig”

Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt „Studienkollegs für internationale Studieninteressierte – Studienvorbereitung im Wandel“ (Stukol) wurde im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen, nun wurde die Abschlusspublikation veröffentlicht. Im Interview erläutern die beiden Auto-rinnen Rocio Ramirez und Olivia Laska vom Institut für Hochschulforschung an der Martin- Luther-Universität Halle Wittenberg, warum die Studienvorbereitung von internationalen Studierenden in Deutschland wichtig ist, welche Angebote den Studierenden neben den staatlichen Studienkollegs zur Verfügung stehen und wie sich das deutsche System der Studienvorbereitung von anderen Ländern unterscheidet.

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„Interessant war dabei, dass die Alumni teilweise Entwicklungsbeiträge von Deutschland aus effektiver leisten konnten, als wenn sie ins Herkunftsland zurückmigriert wären“

Dr. Sascha Krannich war kürzlich in der DAAD-Wissenschaftswerkstatt zu Gast und präsentierte Forschungsergebnisse aus seiner Studie „Should they stay or should they go? A case study on international students in Germany“. In diesem Interview erläutert Dr. Krannich die wesentlichen Erkenntnisse der Studie, in der festgestellt wurde, dass internationale Studierende aus dem Globalen Süden durch ihr Studium in Deutschland signifikante Entwicklungsbeiträge für ihre Herkunftsländer leisten können.

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„Deutschland ist eines der vertrauenswürdigsten Länder innerhalb der G20“

Seit über einem Jahrzehnt führt der British Council alle zwei Jahre das sog. Global Perceptions Survey durch, eine weltweite Befragung von jungen Menschen im studierfähigen Alter. Befragt werden diese nicht nur zu ihrem Bild des Vereinigten Königreichs, sondern auch zu ihrem Bild von vielen anderen Ländern, u.a. auch von Deutschland. Anlässlich des diesjährigen Surveys erläutert Alistair MacDonald, Senior Policy Analyst und Projektverantwortlicher beim British Council, welche Zielsetzung und Methodik dem Umfrageprojekt zugrunde liegen, was die zentralen Ergebnisse der letzten Erhebung waren, welche Erwartungen er bezüglich der Befragung in diesem Jahr hat und wie sich die Bewertungen Deutschlands in den letzten beiden Erhebungsrunden entwickelt haben.

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“Die internationale akademische Mobilität entwickelt sich trotz weltweiter Krisen weiter positiv”

Letzte Woche wurde die neue Ausgabe von Wissenschaft weltoffen veröffentlicht. Dr. Ulrich Heublein vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat zwei Jahrzehnte lang die von DAAD und DZHW gemeinsam herausgegebene Publikation leitend betreut und maßgeblich weiterentwickelt. Im Interview spricht er über deren zentrale Befunde und erläutert die Inhalte und die Funktion des neuen Kapitels zu strukturellen Aspekten der Internationalisierung. Zudem wirft er einen Blick zurück auf die letzten 20 Jahre der Hochschulinternationalisierung und wagt einen Blick voraus, auf die nächsten 20 Jahre.

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„Hochschulen können bei der Fachkräftesicherung helfen“

Prof. Dr. Axel Plünnecke leitet beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln das Cluster Bildung, Innovation, Migration und befasst sich in seiner Forschung u.a. mit den Themen MINT-Zuwanderung und Zuwanderung über die Hochschulen. Im Interview erläutert er, warum die MINT-Zuwanderung eine so zentrale Rolle in seiner aktuellen Forschung spielt, welcher Bedeutung hierbei den deutschen Hochschulen zukommt und wie Deutschland im Wettbewerb mit anderen Industrienationen um internationale Studierende bestehen kann.

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